Coups de coeur

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    • Sélection de la Médiathèque

    „Der Luxemburger Jérôme Reuter meldet sich nach einer Vielzahl historisch geprägter Konzeptalben seines Projekts Rome mit "The Hyperion Machine" zurück: Die Platte verbindet seinen typischen Chanson Noir mit unterschiedlichen Einflüssen aus Americana, Dark Ambient und Industrial – und diesmal ohne ein durchgängig thematisches Konzept. "Celine In Jerusalem" bietet mit sachtem, gut produziertem Akustikfolk, Cello und Sprachsamples einen guten Einstieg in Romes ausgeprägte Schwermut. "Transference" erinnert mit nach vorne gehenden Post Punk eher an seine frühen Tracks für das schwedische Label Cold Meat Industry. "Stillwell (feat. Thåström)" fährt das Tempo zurück, wodurch der Track mit dezent gehaltenem Ambientfundament einen interessanten Kontrast zum bisher Gebotenen darstellt. Das wieder schwermütige "Skirmishes For Diotima" wartet dagegen mit Bezügen zum Eros-Konzept Platons auf - fast ein Symbol für die lose zusammenhängende Thematik des Longplayers : Jérôme schrieb ihn in Anbetracht der griechischen Finanzkrise. Während er aufnahm kamen dann die Flüchtlinge übers Mittelmeer. Die erste Hälfte von "The Hyperion Machine" dominieren eher einfach gehaltene Arrangements - bei mittlerweile einer Handvoll Alben und EPs kann man auch nicht bei jeder Veröffentlichung erwarten, dass Rome eine gänzlich neue Ausrichtung an den Tag legt. Danach gestalten sich die Tracks mit zunehmenden Ausflügen in ambiente Sounds spannender. Thematisch geht es um das Schicksal der Juden sowie politischen Gegnern in der Zeit des Nationalsozialismus. Der mit historischen Samples gespickte Ambienttrack bildet einen äußerst atmosphärischen Abschluss für dieses hörenswerte Album. Die Musik würde aufgrund der einfachen, melodischen Rhythmik und der zurückhaltenden Grundstimmung auch ohne die schwere Thematik funktionieren. Reuters legt an seine Songs einen nahezu perfektionistischen Qualitätsanspruch an. Trotzdem lohnt es sich tiefer einzusteigen. "Der Hörer soll kein Vorwissen mitbringen müssen. Aber wenn er dann tiefer eindringen, mehr als nur diese physische Erfahrung mitnehmen und eine ganze Welt entdecken kann, ist es umso besser", so Reuter in einem Interview. Am Ende bleibt ein eigenständiges Gesamtkunstwerk.“

    • Sélection de la Médiathèque

    «A young woman finds out that her mother worked as a spy for the British Secret Service during World War II and has been on the run ever since. In the opening, Eva (Charlotte Rampling), hands Ruth (Michelle Dockery) a typewritten memoir of her spying days, which took place largely in America, where she was part of a fake news agency that planted anti-German propaganda in an attempt to move the United States toward entering the war. The show then shuttles between present and past, with the young Eva played convincingly by Hayley Atwell.»

    • Sélection de la Médiathèque

    „Dans un futur proche, dans une société où 80% de la population est sans emploi, une jeune femme, Izia, tente de survivre. Elle est née dans "la Zone", du mauvais côté du Mur, un Mur qui a été dressé pour séparer les zonards des 20% d'actifs de la Ville. Au fil du temps, les tensions se sont accentuées entre les deux territoires: une rébellion est née parmi certains chômeurs. Les activistes multiplient les actes de sabotage et de pression, et l'équilibre entre la Ville et la Zone se fragilise. Le Gouvernement décide alors de mettre en place la mesure des "Emplois Solidaires" pour calmer la situation: 10.000 habitants de la Zone vont être sélectionnés pour travailler dans la Ville. La série tire un autre atout de ses choix de direction artistique. Ce sont le siège du Parti communiste français, œuvre de l’architecte brésilien Oscar Niemeyer, et la Bibliothèque nationale de France, œuvre de Dominique Perrault, qui ont été judicieusement choisis pour cadre des lieux de pouvoir de la Ville.“

    • Sélection de la Médiathèque

    „Let us take you for a ride! Pol Belardi's Urban Voyage, das ist Musik ohne Grenzen, die abwechslungsreicher nicht sein könnte, gespielt von einer 11- köpfigen Band mit herausragenden jungen Performern, die trotz starker individueller Züge eine äusserst kompakte Gruppendynamik entwickelt haben. Mit viel Gefühl entführt der junge, preisgekrönte luxemburgische Multi-Instrumentalist und Komponist Pol Belardi den Zuhörer auf eine Reise durch verschiedenste Stile, allesamt unter dem Oberbegriff der urbanen Musik. Analog zur Sinnesimpulsvielfalt einer Großstadt klingt das Repertoire mal elektronisch, mit Einflüssen aus Hip-Hop und R'n'B, mal scheint die Jazz-Tradition durch, mal flirtet es mit impressionistischen Zügen, mal ist es durchweg arrangiert, mal improvisiert. Das Resultat zeigt sich aber keineswegs willkürlich, vielmehr ist jedes Stück ein klares Statement, und ergibt zusammen mit den anderen Kompositionen ein dynamisches Set das an Spannung und Energie seinesgleichen sucht.“

    • Sélection de la Médiathèque

    «Ein Gletscher ist nicht einfach ein großer Eiswürfel. Ihn durchziehen Kanäle und Seen, er bewegt sich auf Gestein, Geröll oder Wasser in verschiedenen Temperaturen. Seine enormen Kräfte schieben und zerreißen ihn. Doch wie genau sich die riesigen Eismassen der Gletscher verändern ist in vielen Bereichen noch unbekannt. Eindeutige Vorhersagen sind unmöglich. Es ist das Ziel einer kleinen internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, den Kilometer dicken Eispanzer Grönlands in seiner Bewegung zu erforschen.»

    • Sélection de la Médiathèque

    « Set in Chile in the 1970’s, Emma Watson stars as Lena, a young airline stewardess who is in love with young photo-journalist Daniel, who has got himself caught up in the political stirrings of the period. When General Pinochet launches his coup, Daniel is taken forcibly to an interrogation centre underneath a religious farming commune known as Colonia Dignidad. Based on areal story, it wants to illustrate how certain Western Governments were more than a little complicit in what was going on at Colonia Dignidad.»

    • Sélection de la Médiathèque

    «Auch um von sich selbst und ihrem Leben eine Auszeit zu nehmen, begibt sich die junge Deutsche Marie gemeinsam mit dem Clown Moshe in die japanische Präfektur Fukushima, um dort Menschen, die immer noch in Notunterkünften hausen, das Leben zu erleichtern. Eine Aufgabe, an der Marie schnell zu scheiten droht. Bis sie die störrische Satomi kennenlernt, die letzte Geisha von Fukushima. Sie will auf eigene Faust in ihr in der Sperrzone befindliches Haus zurückziehen. Und Marie beschließt, der alten Frau dabei zu helfen.»

    • Sélection de la Médiathèque

    „Das Trio Koch, Vater Philippe und Tochter Laurence auf den Geigen, Sohn Jean-Philippe am Klavier, spielt in einer eher seltenen Besetzung und erkundet ein selten gespieltes Repertoire mit einem Musizieren, das ganz aufs Aufeinanderhören und Miteinanderdenken, -fühlen und -nacherleben ausgerichtet ist. Dass in Moszkowskis Suite op. 71, für zwei Violinen und Klavier, letzteres keineswegs nur eine Begleiterfunktion hat, zeigt Jean-Philippe Koch mit, wie gefordert, energischem Spiel. Das Klavier nimmt hier endlich einmal – in andern Einspielungen war das nämlich nicht der Fall – die beiden Violinisten beim Kragen und ermöglicht so kraftvolle Dialoge zwischen den Geigen und dem Klavier. Entspannung bringt der zweite Satz mit leicht tänzerischen Schritt, während im Lento assai beide Geigen sich zart umwickeln. Das Klavier beobachtet dieses Liebesspiel aus dem Hintergrund und hält sich auch im furiosen Finale etwas zurück, um den beiden Geigen die virtuose Show nicht zu stehlen. Milhauds Sonate, ein anspruchsvolles Jugendwerk, ist in einer sehr sensuellen Interpretation zu hören, die jede Schwere vermeidet und besonders im langsamen Satz Stimmungen in irisierenden Farben entwirft. Wie gut sich das Trio Koch jedem Werk anpassen kann, zeigt die Sonate von Bohuslav Martinu, die musikalisch auch von der Qualität des Stückes her, den Höhepunkt der CD darstellt. Das Trio Koch spielt mit wunderbar schlanker, reiner Tongebung und einem ganz selbstverständlichen Engagement, das von der Tontechnik hervorragend eingefangen wurde.“

    • Sélection de la Médiathèque

    «Mit präzisem Blick schaut sich der Künstler Velasco Vitali sein neuestes Werk an – eine seiner berühmten Hunde-Skulpturen. Noch ist diese aus Wachs, am Ende jedoch soll sie in Bronze strahlen. Der Ort des Geschehens ist die legendäre Fonderia Artistica Battaglia in Mailand, die 1913 gegründet wurde und somit eine der ältesten Bronzegießereien weltweit ist. »