Baselitz [Film]

von Evelyn Schels

«Georg Baselitz, einer der international bekanntesten deutschen Künstler, lebt zurückgezogen in einem weiträumigen Schloss in Niedersachsen. Der Film begleitet den "Malerfürsten", beobachtet ihn bei der Arbeit in seiner Druckerei an einer neuen Grafikreihe. Auf dem Boden des Ateliers entstehen seine Bilder, aus dicken Baumstämmen schlägt er seine Skulpturen. Seine Frau Elke ist die erste und wichtigste Kritikerin seiner Arbeiten. "Elke" ist deshalb ein wichtiges, immer wieder aufgegriffenes Motiv im Werk des Georg Baselitz. Die Sujets seiner Bilder - Portraits, Akte, Landschaften - stellt er seit 1969 auf den Kopf. Eigentlich heisst Baselitz Hans Georg Kern, doch nach dem Vorbild der Renaissance-Künstler nennt er sich nach dem Dorf bei Dresden, in dem er geboren wurde. Aus dem Sohn des Dorflehrers wird ein Maler, dessen Werke zu den teuersten der Gegenwartskunst zählen. Baselitz umgibt sich mit seinen Schöpfungen, ist aber auch leidenschaftlicher Sammler von afrikanischen Skulpturen wie von Drucken des Manierismus. Baselitz spricht über seine Wurzeln und Bindungen, über die Krise in seiner Lebensmitte und die Freiheit der späten Schaffensphase. Eine deutsche Biographie voller Spannung und Widerspruch.»

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