aufbewahrt! = à conserver !

„In der Ausstellung und dem illustrierten Begleitband aufbewahrt! Das literarische Leben in Selbstzeugnissen, Dokumenten und Objekten zeigt das Literaturarchiv in Mersch Lebensdokumente aus ausgewählten Beständen. Sie werden in vier unterschiedlichen Räumen präsentiert, die nach charakteristischen Archivalientypen von lebensweltlichem Material gegliedert sind. Als ›Lebensdokumente‹ gelten einem geläufigen, international anerkannten und im CNL angewandten Regelwerk (RNA = Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen) alle Materialien der beruflichen und privaten Lebensführung eines Autors. Im Konkreten handelt es sich um Ausweise, Verträge, Urkunden, Einkaufszettel, Reiseunterlagen, Tagebücher, sofern sie nicht einen überwiegend literarischen Charakter haben, Notizhefte, Personalpapiere, Lebensläufe, Belege der Schulzeit und des Universitätsstudiums, Privatakten, Privatfotos, Dokumente der Wirtschafts- und Vermögensverhältnisse (z. B. Steuererklärungen, Kontoauszüge der Bank) usw.

Die Lebensdokumente werden in 4 Räumen präsentiert. Neun Schriftsteller schreiben essayistische und literarische Texte, in denen das Verhältnis von Leben und Dichtung, von Materialität und Fiktion im Mittelpunkt steht

  • Der Beitrag von Claude D. Conter im ersten Heft dient als Einleitung zur Ausstellung und dem Begleitband.
  • Im zweiten Heft „Lebens-Literaturgeschichten“ schreiben Schriftsteller über Biografie und Werk.
  • Im Raum/Heft „Einsichten“ werden Dokumente des literarischen Lebens vorgestellt, wobei Protokollbücher von literarischen und kulturellen Organisationen, Dokumente von Theaterhäusern sowie Ausweise, Diplome und Ehrungen im Mittelpunkt stehen.
  • Im Raum/Heft „Augenblicke“ bilden Fotos und Fotoalben den Ausgangspunkt literaturhistorischer und biografischer Beiträge.
  • Im Raum/Heft „Momentaufnahmen“ wird Einblick in Notate und Aufzeichnungen von Autoren gegeben, die in Tagebüchern und Notizheften Episoden aus ihrem Leben festhalten.
  • Im Raum/Heft „Handgreifliches“ schließlich wird die Welt der Objekte vorgestellt: Sie umfasst Schreibutensilien, Gemälde und Alltagsgegenstände.

Ausstellung vom 27. Juni 2017 bis 4. Juni 2018 im Literaturarchiv Mersch.

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